04/09/2012

Arnold Gruppe stellt innovative Laserzellen für Glasbearbeitung vor

Zur diesjährigen glasstec demonstriert Arnold Gruppe, Weilburg/Deutschland, neue kompakte Fertigungszellen zum Fügen, Formen und Trennen von Glasrohren unterschiedlichster Größen per Laserstrahl. Nach Angaben des Veranstalters gilt die glasstec weltweit als größte internationale Fachmesse der Glasbranche und ihrer Zulieferer. Die Messe findet vom 23. bis 26. Oktober in Düsseldorf statt. Interessenten finden die neuen Maschinen der Arnold Gruppe und deren ausgereiftes Produktportfolio für Quarzglas-, Laborglasindustrie und Solarthermie in Halle 15, Stand E16 auf dem Messestand.

Der ausgewiesene Spezialist und Anbieter von thermischen Glasbearbeitungsmaschinen in der Labor- und Spezialglasindustrie bietet mit seinen neuen Fertigungszellen für Glasbearbeitung durch Laserstrahl eine echte, innovative Alternative zu herkömmlich verwendeten Gasbrennern. Die Bearbeitung mit Laser überzeugt durch kurze Prozesszeiten und extrem hohe Reproduzierbarkeit des Erwärmungsprozesses. Dabei wirken sich die hohe Fertigungsqualität und sehr gute Automatisierbarkeit nicht nur vorteilhaft auf die Produktion aus, sondern reduzieren deutlich die Kosten.

Die von Arnold Gruppe speziell zum Laserfügen von Glasrohren weiterentwickelte Präzisions-Glasdrehmaschine, neu: Typ P1040 Laser, bildet den Schwerpunkt der Messeaktivitäten und eignet sich besonders für Laseranwendungen in der Labor- und Lampenglasindustrie. Die Werkstücklänge zwischen Futter ist bis 750 Millimeter mit Durchmesser bis 40 Millimeter bei einer Spindeldrehzahl bis zu 600 Umdrehungen pro Minute möglich. Das Lasersystem kann bei einer Nennleistung von 400 Watt (optional 800 Watt) mehr als 16.000 Betriebsstunden ohne Gaswechsel betrieben werden. Mit den ermittelten Prozessdaten lässt sich eine enorme Produktivitätssteigerung von bis zu 75 Prozent errechnen. Diese Laserzelle wird während der glasstec auf dem Messestand der Arnold Gruppe live vorgeführt.

Für Laseranwendungen von größeren, rohrförmigen Bauteilen, vorkommend in der Solarindustrie oder im chemischen Apparatebau, bietet Arnold Gruppe die neue, kompakte Laserzelle NC56/28.17 Laser an. Die Werkstücklänge zwischen Futter ist bis 1.100 Millimeter mit Durchmesser bis 160 Millimeter bei einer Spindeldrehzahl bis zu 500 Umdrehungen pro Minute oder optional nach Kundenwunsch möglich. Die Laserleistung beträgt je nach Aufgabenstellung zwischen 1.000 und 4.000 Watt.

Beide Anlagenkonzepte können wahlweise manuell oder auch vollautomatisiert, beispielsweise unterstützt durch einen Industrieroboter mit einem automatisch Be- und Entladungssystem, betrieben werden. Bauteilbedingten Fertigungstoleranzen werden im Prozess durch von Arnold Gruppe entwickelter intelligenter Sensorik und Prozessregelung stabil beherrscht. Zur weiteren Steigerung der Wirtschaftlichkeit ist beispielsweise ein Mehrmaschinenbetrieb mit nur einem Lasersystem vorteilhaft. Dabei wird der Laserstrahl über Strahlweichen automatisch an die jeweils im Prozess befindliche Anlage geleitet.

Arnold Gruppe baut mit seinen Anlagenkonzepten auf seine standardisierten Glasbearbeitungsmaschinen auf. Modifikationen erfolgen nach Kundenwünschen und Applikationsanforderungen zum Schneiden, Fügen oder Formen der Glasbauteile.

Für Vorführungen der Neuheiten und Expertengespräche zu den Laserzellen und dem gesamten Produktportfolio von Bearbeitungsmaschinen für die thermische und mechanische Glas- und Glasfaserbearbeitung einschließlich Brenner und Werkzeuge, steht das Team der Arnold Gruppe während der glasstec zur Verfügung.

Quelle: Arnold Gruppe