Berliner Glas erweitert Beschichtungskapazität und -kompetenz

Die Berliner Glas Gruppe hat ihr Beschichtungszentrum am Standort Berlin kürzlich um eine maßgeschneiderte APS-Anlage erweitert (APS = advanced plasma source).

Die neue Beschichtungsanlage erleichtert die Herstellung hochanspruchsvoller Beschichtungen, die aus einer Vielzahl von Einzelschichten bestehen, beispielsweise Kantenfilter, hochreflektive Schichten (dielektrische Spiegel) oder laserfeste Schichten. Diese Schichten finden unter anderem Anwendung in der Medizintechnik, in der Weltraumkommunikation und in der Telekommunikationsindustrie. Durch die neue APS-Anlage wird die Kapazität für Kundenanwendungen gesteigert, und die Entwicklung neuer Technologien innerhalb der Berliner Glas Gruppe wird beschleunigt.

Das optische Monitoring System (OMS 5000) – auch direktes Monitoring genannt – ermittelt während des Beschichtungsprozesses die optische Dicke der aufwachsenden Einzelschicht, vergleicht diese in Echtzeit mit den Soll-Werten aus der Schichtsimulation und greift bei Bedarf korrigierend ein. Dieses OMS versetzt Berliner Glas in die Lage, Kantenlägen mit einer Genauigkeit von +/- 0,5 % bei 650 nm zu realisieren. Dies eröffnet den Zugang zu einem breiteren Markt, da dadurch noch engere Spezifikationen als bisher eingehalten werden können.

Der Bereich „Coating & Surfaces“ der Berliner Glas Gruppe entwickelt und fertigt anspruchsvolle Beschichtungen für die individuellen Anforderungen der Kunden. Der Spektralbereich erstreckt sich dabei von UV bis in den Infrarotbereich.

Mit dieser neuen APS-Anlage hat die Berliner Glas Gruppe in die Zukunft investiert, die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen und stellt sicher, die stetig steigenden Anforderungen des Marktes und der Kunden auch zukünftig erfüllen zu können.

 

Quelle: Berliner Glas KGaA