Die Kathedrale von Straßburg feiert Tausend Jahre mit einem historischen, digital gedruckten Kunstwerk

Die Kathedrale von Straßburg, deren Grundstein im Jahr 1015 gelegt wurde und die in 1439 fertiggestellt wurde, steht seit tausend Jahren hoch und stolz; aber seit 1683, fehlt ein großer Teil ihrer Buntglaskunst. Das heißt, dies war der Fall bis September 2015, als die klaren Glasfenster saniert und durch atemberaubendes, digital bedrucktes Glas ersetzt wurden.

Dank der Kunst der Designer, der Künstler Véronique Ellena, des Glasbläsers Pierre Alain Parot, und dem Expertenteam von Saint-Gobain GLASSOLUTIONS, die ihren erweiterten Dip-Tech Digital-Keramik In-Glas-Drucker verwendeten, konnte diese neuartige Buntglas-Installation ein überzeugendes historisches Erscheinungsbild erzielen, welches vollständig mit der bestehenden Fassade und dem originalen Buntglas verschmilzt.

Erfassen von Schönheit und der Vielfalt der Welt

Eine historische Stätte wie die Kathedrale von Straßburg erforderte ein Kunstwerk, das sowohl modern war als auch eine deutliche Verbindung zur Vergangenheit zeigte. Neben reiner Schönheit, musste es auch verschiedenen ästhetischen und funktionalen Anforderungen gerecht zu werden.

Die Künstlerin Véronique Ellena, welches das Projekt entwarf, beschrieb ihr Ziel als das Vermitteln „der Schönheit und Diversität der Welt“ auf Glas. Sie fotografierte jeden Tag Menschen, die zur Kathedrale kamen, um „ihre verklärten Farben zu dem Licht zu bringen, welches das Buntglas in der Kathedrale durchdringt. Als Fotografin, war dies ein Weg das Licht auf das Buntglas zu ziehen“.

Das Endergebnis war ein Bild des Antlitzes Christi, inspiriert von Hans Memlings Gemälde „Christus Benediction“. Sein Gesicht besteht aus einer Montage von 150 der anonymen Gesichter, welche Ellena fotografierte. In der Installation ist Christus das Gesicht auf der rechten Seite, wobei das linke Panel eine Hommage an die Natur ist.

Zusammen mit Saint-Gobain GLASSOLUTIONS und Dip-Tech, wandelte Ellena ihre grafischen Bilder in druckfertige Dateien, formatiert um direkt auf Glas gedruckt zu werden.

Die Künstlerin Véronique Ellena, welches das Projekt entwarf, beschrieb ihr Ziel als das Vermitteln „der Schönheit und Diversität der Welt“ auf Glas. 

Die Glas-Drucklösung wurde entworfen, um 1.000 Jahre zu halten

Saint-Gobain, Eigentümer von drei digitalen Dip-Tech Glasdruckern, hat die Lösung des digitalen keramischen In-Glas Drucks eingeführt, wohl wissend, dass er die klaren Anforderungen des Künstlers erfüllen wird.

Neben dem Bedarf, bunte detaillierte Bilder zu kreieren, wollte der Künstler die Langlebigkeit des Projekts sichern. Oder, wie Jean-Francois Outin, Marktleiter für Interieur & Design bei Saint-Gobain es beschrieb, „eine Lösung, die, zusammen mit der Kathedrale, mindestens 1.000 Jahre halten soll.“ Also solches, erklärte Outin: „War von Anfang an klar, dass die Keramikfarben in das Glas infundiert werden müssen, da organische Druckfarben den Belastungen durch Luft und Luftfeuchtigkeit nicht standhalten würden“.

Aus der Zusammenarbeit wurde der industrielle Prozess zu einem künstlerischen Prozess, während das Team Tests am Glas implementierte und das Design verbesserte, bis die perfekten Druckergebnisse erreicht wurden.

Neben dem Bedarf, bunte detaillierte Bilder zu kreieren, wollte der Künstler die Langlebigkeit des Projekts sichern.

„Uns war von Anfang an klar, dass die Keramikfarben in das Glas infundiert werden müssen, da organische Farben den Belastungen durch Luft und Luftfeuchtigkeit nicht standhalten würden“.
Jean-Francois Outin, Marktleiter für Interieur & Design | Saint-Gobain

Die Enthüllung des Meisterwerks

Meister-Glasmacher Pierre-Alain Parot, der von Beginn des Projekts der technische Berater für Véronique Ellena war, wurde einberufen, um dem Glas den letzten Schliff zu verleihen. Er kreierte eine zweite Haut aus geblasenem Glas, die über die gedruckten Bilder gelegt wurde. Das Buntglas hat das Bild und das Gefühl noch weiter verstärkt und so die perfekte Mischung mit den vorhandenen gotischen Kunstwerken erstellt. Das Endergebnis ist eine 7,8 Meter (25,6 Fuß) hohe Fotomontage, die aus 40 bedruckten Panelen besteht.
Die Dip-Tech Technologie des digitalen In-Glas Drucks ermöglicht es zu planen, wie das ganze Bild auf jedes einzelne Panel gedruckt werden soll. Tatsächlich druckt dann der Glasverarbeiter verschiedene Teile des Bildes auf jedes Panel, nummeriert sie und macht es einfacher für das Konstruktionsteam, sie richtig zusammenzubauen, womit das Meisterwerk enthüllt wird.

Auch wenn dies das erste Mal war, dass Glasmeister Parto mit digital bedrucktem Glas arbeitete, war er von der Funktionalität begeistert. „Die Fähigkeit, Fotos mit einer nachhaltigen Technologie zu reproduzieren, ermöglicht dem traditionellen Buntglas-Künstler, eine neue Ära zu betreten“, sagte er.

„Die Kathedrale von Straßburg war eine historische Gelegenheit hervorzuheben, wozu der digitale In-Glas Druck in der Lage ist“, kommentiert Dip-Tech CEO, Alon Lumbroso. „Wir sind beeindruckt von dem, was unser Partner Saint-Gobain erreichen konnte - erfolgreich das Kunstwerk von Jahrtausend zu Jahrtausend zu überbrücken - und wir freuen uns darauf, unsere Technologie weiterzuentwickeln, um sie den Bedürfnissen des Marktes anzupassen“.
„Wir sind beeindruckt von dem, was unser Partner Saint-Gobain erreichen konnte - erfolgreich das Kunstwerk von Jahrtausend zu Jahrtausend zu überbrücken“. Alon Lumbroso, CEO | Dip-Tech 

Quelle: Dip-Tech Digital Printing Technologies Ltd.