Fünf Gläserne Skulpturen

Mit den Etihad-Türmen hat Abu Dhabi ein unverkennbares Wahrzeichen erhalten.

Ein Ensemble aus fünf gläsernen Monolithen ziert seit kurzem die ständig wachsende Skyline von Abu Dhabi. Aufgrund ihrer vollständig verglasten Vorhangfassaden, die mit dem System Schüco UCC 65 SG realisiert wurden, ragen die "Etihad Türme" dynamisch und leicht in einen nahezu immer blauen Himmel, den sie selbst nochmals in ihren Fassaden reflektieren.

Abu Dhabi, das wohlhabendste der Vereinigten Arabischen Emirate, hat in den letzten Jahren seinen Weg zu einer weltoffenen, wirtschaftlich differenzierten Metropole durch immer neue und spektakuläre Hochbauten dokumentiert. Wachstum und die Hinwendung zu den neuen Wirtschaftsschwerpunkten Tourismus, Handel und Dienstleistungen sind programmatische Ideen, die in der "Abu Dhabi Economic Vision 2030" von der Herrscherfamilie Zayed Al Nayan festgeschrieben wurden. Hochhäuser nehmen innerhalb dieser bereits vielerorts Realität gewordenen Vision eine zentrale funktionale und symbolische Rolle ein.

Drei Funktionen plus eine zentrale Drehscheibe

Das Ensemble der Etihad Türme besteht aus insgesamt fünf Türmen, die zwischen 54 und 74 Etagen hoch sind. Der höchste Türme misst 305 Meter. Neben einem Hotel- und einem Büroturm gehören in drei „Wohntürmen" knapp 900 luxuriöse Apartments sowie einige Penthäuser zum Raumangebot, das eine Gesamtnutzfläche von rund 500.00 m² umfasst. Drei der fünf Türme ragen aus einem mehrgeschossigen Sockelbau empor, der eine Shoppingmall, Bars und Restaurants beherbergt und damit zugleich übergreifende Funktionen einer zentralen Drehscheibe für die Bewohner und Besucher der Etihad Türme übernimmt.

Insgesamt 141.000 m² Glasfassaden

Ihren spektakulären skulpturalen Effekt erzielen die Etihad Türme in der Außenansicht über ihre durchgängigen Structural Glazing-Fassaden. Hierbei handelt es sich um Vorhangfassaden aus schlanken Aluminiumprofilen und großflächigen, graublau beschichteten Glaselementen. Die Gesamtfläche dieses Fassadentyps, der als objektspezifische Sonderlösung auf Basis des Systems Schüco UCC 65 SG realisiert wurde, beträgt 135.000 m². Ebenfalls als Sonderlösung wurde die Podiumfassade im Sockelbau erstellt. Dort ist das System Schüco AOS SG zu einer 6.000 m² großen Structural Glazing-Fassade mit punktgehaltenen Glaselementen ausgebaut. Das Gestaltungskonzept des australischen Büros DBI Architects wurde seitens der Fassadenplanung von der Priedemann Fassadenberatung GmbH, Großbeeren, begleitet.

Quelle: Schüco International KG