07/10/2015

A+W Software GmbH

GLAS NOWAK setzt auf SCHRAML M-RX mit intelligenter A+W-Schnittstelle

Scan & Go: Mit einer Barcodelesung holt sich der Maschinenführer an der M-RX die Daten (Maße, Bearbeitungen) der aktuellen Scheibe auf den A+W Produktionsmonitor.

Die Gläser, die GLAS NOWAK in Wattenscheid gefertigt werden, sind fast durchweg hoch spezialisierte Produkte jenseits der Massenfertigung. Die wichtigsten sind hochwertige Funktionsisoliergläser, wahlweise mit Wärme-, Schall- und Sonnenschutz sowie auch in Kombination aller Eigenschaften. Der zweite Schwerpunkt ist Sicherheitsglas.


Für deren Bearbeitung kommen drei neue - von A+W Software gesteuerte - Schraml topDrill M-RX Bohr-/Fräszentren zum Einsatz.


Das Sicherheitsglas wird bei GLAS NOWAK mit nahezu allen Bearbeitungen, sei es ESG, VSG aus Floatglas oder TVG gefertigt. Hierbei hat die Firma ihr Spektrum an Sonderprodukten kontinuierlich erweitert und perfektioniert. Voraussetzung dafür ist neben höchster Kompetenz die Ausstattung mit den Produktionsmaschinen und Softwarelösungen. Jüngstes Beispiel: Drei von A+W Software gesteuerte vertikale Schraml topDrill M-RX Bohr-/Fräszentren ersetzen seit kurzem mehrere ältere horizontale CNC-Maschinen. Was wurde damit erreicht?


High Tech Bearbeitung –intelligent vernetzt


Betriebsleiter und Prokurist Guido Trienen: „Heute bearbeiten wir auf einer M-RX in der gleichen Zeit mehr Scheiben als vorher mit zwei CNC-Bearbeitungszentren.“ Geschwindigkeit und Flexibilität dieser High-Tech Bearbeitungsmaschinen verbessern Fertigungsgeschwindigkeit und Produktqualität erheblich.


Geschäftsführer Christian Nowak: „Wir sind dank der M-RX enorm schnell und flexibel geworden. Mit den SCHRAML-Maschinen, angesteuert von der intelligenten A+W-Schnittstelle, arbeiten wir effizient, schnell und wirtschaftlich.“


Dies ist nicht zuletzt der intensiven Zusammenarbeit von Schraml mit dem Softwarehaus A+W zu verdanken, das bei NOWAK u.a. für die vernetzte Produktionssteuerung verantwortlich zeichnet. Die M-RX-Schnittstelle wurde konsequent in die A+W Produktionssoftware eingebunden.


‚Scan & Go!’
So sieht die Praxis aus: Der Maschinenführer scannt das Scheibenetikett und sieht auf dem A+W Produktionsmonitor sämtliche relevanten Daten der Scheibe und die Maschineneinstellungen. Wenn alles passt, stößt er die Bearbeitung durch die M-RX an. Die Bearbeitung wird als ‚fertig‘ in die Produktionsdatenbank zurückgemeldet. Damit ist der neue Scheibenstatus an jeder Stelle der Produktion und im A+W ERP-System bekannt.


Dieses Verfahren wird von GLAS NOWAK kurz als ‚Scan & Go’ bezeichnet und wird seit Jahren für sämtliche Maschinenintegration mit A+W umgesetzt. Häufig in Zusammenarbeit mit SCHRAML: Neben den M-RX CNC-Zentren betreibt GLAS NOWAK fünf vertikale Bohrmaschinen des Typs top-DRILL RX; alle SCHRAML-Bearbeitungsmaschinen Maschinen bei NOWAK werden von intelligenten A+W-Schnittstellen angesteuert.


Hinzu kommen zehn vertikale Glaswaschmaschinen topCLEAR. Dazu Christian Nowak: „Wir legen besonderen Wert auf die einfache Bedienung bzw. die flexible Ansteuerung der Bearbeitungsmaschinen, speziell bei Losgröße 1. Wir arbeiten seit mehr als zehn Jahren mit SCHRAML zusammen und haben durchweg gute Erfahrungen gemacht. Ein wichtiger Faktor dabei ist die reibungslose Zusammenarbeit des Hauses Schraml mit unserem Softwarepartner A+W.“


Clevere Schnittstelle
Zum ersten Mal haben Schraml und A+W bei GLAS NOWAK eine intelligente bidirektionale Schnittstelle für die M-RX umgesetzt, mit der die Leistung der Maschine perfekt ausgereizt wird. Statt einfacher Datenübergabe findet ein permanenter Informationsaustausch zwischen Maschine und Software statt, ein ‚Handshake‘, der flexible Reaktionen ermöglicht.


Die M-RX erhält die Daten aus der A+W Schnittstelle. Diese werden geprüft, wenn sie nicht übernommen werden können, wird ein Fehlercode erzeugt und in die Software zurückgemeldet, aus der heraus alternative Bearbeitung abgeleitet werden kann. Es ist offenkundig, wie auf diese Weise die Flexibilität gesteigert wird.


Ist das Industrie 4.0? Die NOWAK-Lösung, meint Horst Schraml geht sicherlich in diese Richtung: „Die hohe Integration und der permanente Handshake“ so Schraml, „ermöglichen eine automati-sierte, effiziente und schnelle Arbeitsweise, die es so in der Glasindustrie bei der Ansteuerung von CNC-Bearbeitungszentren bisher nicht gab. GLAS NOWAK verarbeitet tagtäglich Losgröße eins, aber dank des intelligenten Verbundes aus Maschine und Schnittstelle tendiert der Programmieraufwand an der Maschine gegen Null!“


www.glas-nowak.de; www.schraml.at; www.a-w.com


Ausstellerdatenblatt