29.01.2013

GlasSolator: Glas und Sonne im Fokus

Naturverbundenheit und Großzügigkeit sind in unserer Zeit Attribute moderner Lebens- und Arbeitskultur. Möglich wurde dieser Lifestyle durch Hightechgläser, die Verglasungen an Gebäuden in den letzten drei Jahrzehnten haben stets größer werden lassen. Großflächige Verglasungen und intensiver Sonnenschein allerdings können bei unsachgemäßer Planung ins Auge gehen.

Saunaähnliche Innen¬raumtemperaturen oder aber unverhältnismäßig hohe Klimatisie¬rungskosten sind dann die unvermeidbare Folge.

Wie viel Sonnenenergie ein Glas durch sich hindurch lässt und damit auch für unerwünschte Aufheizung sorgt, das definiert der so genannte g-Wert, eine glasspezifische, physikalische Dimension, die den Gesamtenergiedurchlassgrad eindeutig definiert. Doch dieser Wert, in Prozent deklariert, sagt in der Regel wenig aus. Denn wie viel Energie sind denn beispielsweise 50 % g-Wert? Klar, die Hälfte von dem, was die Scheibe erreicht, geht hindurch. Doch wie viel Energie ist das?

Diese Frage zu beantworten war bis dato nicht einfach und für die meisten unmöglich. Denn zum einen ist die Sonnenenergie in jeder Region der Erde unterschiedlich, zum zweiten variiert sie von Stunde zu Stunde und in der Folge der Jahreszeiten, und zum dritten spielt natürlich die Himmelsrichtung, in der eine Verglasung platziert werden soll, dabei eine entscheidende Rolle.
Demzufolge bleiben diese Fragen bei der Glasberatung in der Regel außen vor und werden auf reine Erfahrungswerte reduziert. Das kann sich allerdings nach ungeprüfter Realisation künftig als fatal erweisen!

Um generell diesem Unwissen vorzubeugen und jeder Beratung, vor allem im Sonnenschutzglas-Bereich, noch mehr Know-how zu verleihen, wurde der GlasSolator entwickelt. Er kennt von über sechshundert Regionen Europas die solaren Strahlungswerte der letzten dreißig Jahre an dreihundertfünfundsechzig Tagen und berechnet daraus ein Tagesmittel für jeden Tag des Jahres. Somit erhält der Anwender für seine Region, zu allen Jahreszeiten, die durchschnittliche, korrekte Definition von 100 % vorhandener Sonnenenergie, die alsdann, je nach geplanter Himmelrichtung der Verglasung sowie deren Größe, die Berechnung eines Energie¬eintrages erlaubt. Damit bekommt der anonyme, prozentuale g-Wert einer jeder Verglasung eine rechenbare Energiedimension in Kilowattstunden, die, ergänzt mit denen des so genannten U-Wertes, als Wärmedurchgangsgröße des Glases, eine Gesamtenergie¬betrachtung für Verglasungen sicherstellt.
Was bringt diese Energiegesamtbetrachtung der Verglasung? Diese Frage wird von zahlreichen Interessenten gestellt und mit der Tatsache begründet, dass man dies bislang ja auch nicht zur Verfügung hatte und somit auch nicht brauche.

Der Zweifel an der Notwendigkeit zur Anschaffung des GlasSolators ist sicherlich zunächst einmal berechtigt. Seit Jahrzehnten wird Glas auch ohne Kenntnis dieser exakten Energiekenngröße vermarktet. Doch gewinnen die physikalischen Parameter des Glases und deren Nachweis stetig an Bedeutung und erhöhen damit den Beratungs¬aufwand. Zum einen ausgelöst durch das steigende Sicherheits¬bedürfnis an Baumaterialien generell, was sich im Glas durch die Einführung der neuen DIN 18008 widerspiegelt, und zum anderen durch die stetig steigende Bedeutung des breiten Themas Energie. Gebäudeenergiebilanzen, Energieeinspar-Verordnung oder aber vor allem auch der sommerliche Wärmeschutz sind Schlagworte dieser Entwicklung.

Im Konsens dieser Diskussionen und Bestrebungen nach immer mehr nachvollziehbarer Transparenz, ist es nahe liegend, dass bislang anonyme Größen, wie der Glas-g-Wert, auch mehr und mehr Nachvollziehbarkeit erlangen muss. Hinzu kommt, dass sich mit dieser Nachvollziehbarkeit in der täglichen Beratungspraxis sehr schnell und eindrucksvoll demonstrieren lässt, was auch nur 5 %
g-Wert-Unterschied zwischen zwei Gläsern, betrachtet auf deren Lebensdauer im Gebäude, an Energiemengen bedeutet, die zu bewältigen sein werden.

Also lässt sich die Frage nach dem Sinn des GlasSolators recht einfach beantworten: Er schafft für jede Scheibe klare Verhältnisse bezüglich ihres Energieverhaltens in rechenbaren Energiegrößen und erhöht damit nachvollziehbar die Beratungskompetenz. Außerdem kann er schon bei der ersten Planung helfen, Klimatisierung, Lüftung und Langzeitenergiepotenziale richtig einzuschätzen.

Vorteile, die die marginale Investition in den GlasSolator nicht in Frage stellen sollten. Weitere Informationen finden Sie unter www.glassolator.com.

Quelle: mkt gmbh