10.04.2014

Hanwha Q CELLS vollendet ersten Solarpark auf einer Konversionsfläche in den USA

- Der 10,86MW Solarpark wurde komplett ohne Fördermittel errichtet
- Der PV-Spezialist mit Hauptsitz in Deutschland überwindet damit eine Messlatte, die Projektentwickler seit mehr als 20 Jahren entmutigt hatte
- Die Erdreichbewegungen am Standort wurden um über 93 % reduziert

Hanwha Q CELLS, ein internationaler Entwickler, Hersteller und Anbieter von Photovoltaiklösungen feiert die historische Fertigstellung der ersten Freiflächenanlage auf einer Konversionsfläche der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA. Dabei wurde Hanwha Q CELLS von Projektpartnern begleitet – der US-Umweltschutzbehörde EPA, der Vertellus Specialties Inc., dem Indiana Department of Environmental Management, der Indiana Power & Light (NYSE: AES), der PNC Bank, der August Mack Environmental Consulting, der URS Corporation, US-Energieversorgungs-unternehmen und der Solar FlexRack.

Die Maywood Solar Farm mit einer Leistung von 10,86 MW befindet sich auf einer mehr als 17 Hektar großen Fläche des Reilly Tar & Chemical Superfund Site in Indianapolis und wurde 2012 im Rahmen des Programms für erneuerbare Energien (Rate-REP program) der Indianapolis Power & Light (IPL) fertiggestellt. Von entscheidender Bedeutung ist, dass der Maywood Solarpark vollkommen ohne öffentliche oder Firmensubventionen und mit einer klassischen Projektfinanzierung realisiert wurde. Der Bau begann im Juli 2013 und wurde im März 2014 fertiggestellt. Hierbei kamen die polykristallinen Hochleistungsmodule Q.PRO L der Marke Q CELLS zum Einsatz, die von Hanwha Q CELLS in Deutschland entwickelt wurden. Der Maywood Solarpark wird bis zu 30 Jahre in Betrieb sein und die CO2-Emissionen um mehr als 13.000 Tonnen jährlich reduzieren – dies entspricht dem jährlichen Kohlenstoffausstoß von mehr als 2.700 Pkw oder 1.800 Wohnhäusern im Bundesstaat Indiana.

Charles Kim, CEO von Hanwha Q CELLS sagte: „Die Fertigstellung des Maywood Konversionsprojekts ist ein bedeutender Meilenstein für Hanwha Q CELLS, aber auch für die Solarindustrie als Ganzes. Gesetzliche, finanzielle, behördliche und bauliche Hürden wurden überwunden, um bisher brachliegende Flächen nachhaltig und werthaltig zu nutzen. Mit der Fertigstellung eines förderunabhängigen Konversionsprojekts hat Hanwha Q CELLS eine Messlatte überwunden, die Projektentwickler seit mehr als 20 Jahren entmutigt hat. Wir sehen künftigen, gleichartigen Projekten entgegen.“

Unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit des Projekts stellte Hanwha Q CELLS den Bau zu Markt- oder geringeren Kosten fertig und meisterte gleichzeitig die zusätzlichen Standort- und Umweltauflagen. Gemeinsam mit der US-Umweltbehörde EPA setzte Hanwha Q CELLS eine intern entwickelte und anpassungsfähige Baumethodik ein, um den bestehenden Umweltvereinbarungen für den Standort gerecht zu werden. So hat das Unternehmen einen Plan zur Minimierung von Erdreichbewegungen entwickelt und damit eine Reduzierung um rund 93 % im Vergleich zu herkömmlichen Methoden erreicht. Dadurch wurde das Risiko minimiert, im Boden befindliche Gefahrstoffe zu Tage zu fördern, die den derzeitigen Sanierungszustand des Standortes beeinträchtigen oder Risiken für die Gesundheit von Menschen darstellen könnten.

„Dieses innovative Solarprojekt zeigt, dass Konversionsflächen saniert werden können, um wirtschaftliche Vorteile für die örtliche Gemeinde zu erzielen und saubere, erneuerbare Energie für die Privathaushalte und Unternehmen zu erzeugen“, sagte Susan Hedman, Regionalleiterin der US-Umweltschutzbehörde EPA. „Die EPA ist stolz darauf, beim Maywood Solarpark eine Rolle gespielt zu haben. Dadurch wurde ein Standort mit einer langen Altlastenvergangenheit in eine Quelle erneuerbarer Energien für die Zukunft umgewandelt.“

Quelle: Hanwha Q CELLS/q-cells.com