24/07/2014

ITS stattet Industriepark in Österreich mit „Made in Europe“ PV-Modulen aus

Der deutsch-skandinavische Hersteller Innotech Solar (ITS) hat den Industriepark in Hönigsberg in der Steiermark mit einer 800 kWp Photovoltaikanlage ausgestattet, die auf mehreren Gebäuden des Geländes errichtet wurde. Um das Projekt zu realisieren, haben sich zehn Unternehmen des Industrieparks zu einer Gesellschaft zusammengeschlossen. In den ersten zwölf Jahren wird der Solarstrom der Anlage in das öffentliche Netz eingespeist, anschließend wird das Solarkraftwerk für den Eigengebrauch technisch umgebaut und versorgt die Unternehmen der Gesellschaft dann direkt mit umweltfreundlichem Solarstrom.

Der Photovoltaikpark besteht aus zehn Einzelanlagen, die zu zwei Hauptanlagen zusammengeschaltet sind und den erzeugten Solarstrom an zwei verschiedenen Punkten in das öffentliche Netz einspeisen. Eigentümer des Solarkraftwerks ist der Industrieparkbetreiber WGM.

„Wegen des besonderen Geschäftsmodells dieser Solaranlage haben ertragsstarke Module und eine hohe Qualität bei der Auswahl der System-Komponenten eine große Rolle gespielt. Häufig werden bei großen Solarprojekten Abstriche bei der Qualität gemacht – ich halte das für einen Fehler, denn gerade bei Großanlagen potenzieren sich dadurch die Ertragsverluste. Wir haben uns bei allen Komponenten bewusst für europäische Qualitätsprodukte entschieden, denn sie sind letztlich entscheidend für die Rentabilität eines Großprojektes“, erklärt Gernot Gugerbauer, Renewable Energy Engineer bei Combi Energy Systems in Mauthausen bei Linz. Das österreichische Systemhaus unterstützte den steirischen Anlagenbauer und Generalunternehmer, die ABC Anlagenbau & Consulting, bei der Planung der Industriepark-Solaranlagen. „Seit über einem Jahr vertreiben wir fast ausschließlich Module von Innotech Solar. Unsere Kunden schätzen die Ertragsstärke und die Verarbeitungsqualität. Nur mit den richtigen Produkten in unserem Portfolio können wir den hohen Ansprüchen unser Fachpartner gerecht werden.“

„Nach der Ausfinanzierungszeit wollen wir die PV-Anlage an die Unternehmen der Gesellschaft zur Eigennutzung übergeben – so kann der Industriepark rund 75 Prozent seines Strombedarfs selbst decken, was in etwa der Energieversorgung von rund 220 Haushalten entspräche“, berichtet der Projektentwickler und Generalplaner Ziviltechniker DI Karl Deininger. „Neben der Rentabilität des Projekts während der Zeit der Einspeisevergütung sind vor allem die Langlebigkeit und die hohe Qualität der Komponenten von entscheidender Bedeutung, denn die Anlage soll den Industriepark noch viele Jahre nach der Übergabe mit regenerativer Energie versorgen. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir PV-Module von Innotech Solar eingesetzt haben.“

Innotech Solar optimiert Solarzellen in einem innovativen Laserprozess und fertigt aus diesen Hochleistungszellen seine Module. Die Zelloptimierung findet in Halle an der Saale statt, die Modulproduktion befindet sich im schwedischen Glava, einer der modernsten Produktionsstätten Europas.

„Durch unseren einzigartigen Optimierungsprozess erreichen wir ein homogenes elektrisches Verhalten der Zellen, was zur Ertragsstärke unserer Module beiträgt. Die von uns eingesetzten Zellen werden mit über 200 Prüfparametern getestet. Dadurch können wir die Hotspot- und PID-Freiheit unserer Module garantieren. Auch in der Modulproduktion setzen wir einen hohen Qualitätsstandard: Wir verbauen ausschließlich Komponenten von namhaften Markenherstellern“, berichtet Frank Kleine, Vice President Cell Production bei Innotech Solar.

Auch zahlreiche Tests von unabhängigen Gutachtern wie den Fraunhofer Instituten ISE und CSP, dem Photovoltaik-Institut Berlin und PV Lab belegen die hohe Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit sowie die besondere Umweltverträglichkeit der Module von Innotech Solar.


Quelle: Innotech Solar /innotechsolar.com