10.12.2014

Irlbacher „IMPAled – LED on Glass“ verbindet Designfreiheit mit optimaler Ausleuchtung

Mit "IMPAled - LED on Glass" stellt Irlbacher die Weiterentwicklung der patentierten IMPAtouch-Technologie vor: LEDs werden direkt auf Glas bestückt - ohne jeglichen weiteren Schaltungsträger. Eine indirekte Reflektortechnik sorgt dabei nicht nur für eine homogene Ausleuchtung der gesamten Fläche einer IMPAled-Lichtkachel - sie macht auch das Abstrahlverhalten in weiten Grenzen einstellbar. Die Kombination der Wärmeleiteigenschaften von Glas mit den Metallpasten der Leiterbahnstrukturen führt bei IMPAled zu einer optimalen Entwärmung der LEDs und Treiberbausteine - ohne Zwangskühlung. Die Wärme "fließt" einfach über das Glas an die Umgebung ab. Die LEDs selbst bleiben kühl, was extrem wichtig für eine lange Lebensdauer ist.

Glasflächen und -objekte sehen nicht nur edel aus - sie sind beständig, kaum zu beschädigen und leicht zu reinigen. Dass man deren Rückseiten als Schaltungsträger nutzen und die Elektronik gleich auf das Glas bestücken kann, das hat das Familienunternehmen Irlbacher mit seiner patentierten IMPAtouch-Technologie schon längst bewiesen. Den Kunden bringt diese Rückseitenbestückung zahlreiche Vorteile: kompakter, platzsparender Aufbau, robust gegenüber Störsignalen durch kurze Leitungswege, keine Leiterplatte, reduzierte Montagezeiten etc.

Die witterungsbeständigen IMPAled-Module gibt es in unterschiedlichsten Abmessungen, z.B. für den direkten Austausch von Reinraum- oder Arbeitsplatzleuchten, nach Kundenwünschen gestaltet, als Decken- und Wandleuchten, Orientierungsleuchten, Signal- oder Warnschild oder - Dank der generell verwendeten Niederspannungstechnik (5...48 V DC) - als sichere Unterwasserleuchte.

Auf der electronica (Stand B1.431) neu vorgestellt wird ein IMPAled-Modul mit 625 x 625 mm, das in handelsübliche Arbeitsplatzleuchten passt. Bei einer Leistungsaufnahme von unter 75 Watt liefern die 224 verbauten LEDs taghelles Licht: 800 Lux bei einem Messabstand von 2,6 m.

Die Regelung für die LEDs befindet sich bei diesem Modul - egal ob dimmbar oder nicht - praktischer Weise gleich mit auf dem Glas. Die Stromversorgung (24 V DC, 3,6 A) übernimmt ein Standard-Betriebsgerät. Damit sinkt der Stromverbrauch im Vergleich zu einer energieoptimierten Leuchtstoff-Leuchte um ein Drittel, was über die Lebensdauer einer Energieeinsparung von rund 2 MWh entspricht - pro Leuchte! Kein Wunder, dass das Unternehmen aus der Oberpfalz vor kurzem den Bayerischen Energiepreis 2014 erhalten hat.

Allen IMPAled-Modulen ist gemeinsam, dass die Leiterbahnstrukturen direkt auf das Glas gedruckt und die Bestückung der LEDs direkt auf das thermisch gehärtete Substrat erfolgt. Mit auf das Glas bestückt werden können dabei Dimmer, Schalter, Slider, Sensoren (z.B. Näherungsschalter oder Bewegungserkennung) oder auch die Regler und Stromversorgung für die LEDs. Daher bauen IMPAled-Module nur wenige Millimeter auf, benötigen keine Belüftung und können damit in unterschiedlichste Anwendungen integriert werden, vom Möbelbau über medizintechnische Leuchten bis hin zu Maschinen und Anlagen. Je nach eingesetzten LEDs und Ansteuerungen sind dabei unterschiedlichste Farbtemperaturen von 2.700 bis 6.500 K oder RGB-Farbmischsysteme problemlos möglich.

Quelle: Irlbacher Unternehmensgruppe/irlbacher.com