30.09.2013

Kunst auf Glas

Digital- und Siebdruck auf 180 Scheiben

Wer Wien besucht, findet Architektur aus fast allen Epochen. Beispiel Kirchen: Die Ruprechtskirche aus der Romanik, der Stephansdom aus der Gotik, die Karlskirche aus dem Barock, die Jesuitenkirche aus dem Hochbarock – und welcher Wien-Tourist ist nicht schon durch die Gründerzeit- und Jugendstil-Viertel spaziert? Vom Jugendstil geprägt ist auch die Stadtbahnstation am Karlsplatz. Besucher der U-Bahn erleben sogar unterirdisch Kunst – allerdings innenarchitektonischer Art: Das Zwischengeschoss der Linien U1 und U2, gestaltet vom österreichischen Künstler Peter Kogler, zeigt ein Netz aus computergenerierten Röhrenformen auf Glas – eine Hommage an das verzweigte U-Bahn-Netz selbst. Das Kunstwerk besteht aus 180 Glaspaneelen ipawhite (8 mm ESG) von AGC Interpane, die hochauflösend erst schwarz digital bedruckt und anschließend weiß mit vollflächigem Siebdruck veredelt wurden – so wirkt das Motiv besonders plastisch. Das Projekt setzte Kogler mit Interpane Hildesheim, der Wiener Linien GmbH und „KÖR - Kunst im öffentlichen Raum Wien“ um.

Quelle: AGC Interpane