25.11.2014

Maschinen- und Anlagen im Echtbetrieb – Die Erlebniswelt von HEGLA auf der glasstec

Mit vielen innovativen Maschinen und Anlagen im Echtbetrieb bot sich den glasstec Besuchern am HEGLA Stand die Chance, Technik aus nächster Nähe zu erleben. Das interessierte Fachpublikum hatte die Gelegenheit, einen transparenten Einblick in die technischen Abläufe, die Konstruktion und das Zusammenspiel der Lösungen zu bekommen. Wer auf der Suche nach Ideen oder Produktionstechnik war, konnte sich von einer Mischung aus Hightech, hohen Geschwindigkeiten und ineinandergreifenden Abläufen inspirieren lassen.

„Erleben Sie die Möglichkeiten live“ war das Leitmotto unter dem der HEGLA-Stand konzipiert worden war und Geschäftsführer Manfred Vollbracht zeigte sich mit dem Besucherinteresse und deren Resonanz zum Messestand sehr zufrieden. „Wir wollten zeigen, was im Glaszuschnitt, der Glassortierung und beim Restblatthandling alles möglich ist. Es war unser Ziel, mit unseren Besuchern nicht nur über unsere Produkte zu reden, sondern vielmehr mit unseren Originalanlagen und deren Funktionen zu überzeugen“.

Gemessen am Publikumsinteresse gehörte bei HEGLA das automatische Modellschneiden von Verbundsicherheitsglas zu den Attraktionen. Während des gesamten Messeverlaufs konnten sich die Standbesucher bei Vorführungen an der ProLam Shape vom Schneidverfahren und dem präzisen Ritzergebnis überzeugen. Bei diesem patentierten Verfahren wird das Verbundglas systemgesteuert von mehreren Spezialgreifern fixiert und dann unter der Schneidbrücke nach den Vorgaben des Schneidplans bewegt. Um hohe Präzision zu erzielen, werden die Schneidköpfe bei der HEGLA Anlage von eigenen CNC-Antrieben genau und synchron auf den Modellverlauf ausgerichtet.

Für mehr Sauberkeit auf den Anlagen und in der Produktionshalle präsentierte HEGLA eine Messeinnovation, die sich direkt vor dem Zuschnitt in die Linie integrieren lässt. Der neue „Clean Blower“ entfernt das zur besseren Trennbarkeit der Scheiben verwendete Lucite automatisch von der Glasoberfläche. Nachfolgende Prozesse und die Werkhallen werden deutlich weniger durch das Trennmittel verschmutzt. Berührungslose Technik reinigt das Glas schonend, so dass die Beschichtungsseite intakt bleibt. Mit der Entfernung der Lucite wird dann zugleich auch die Grundlage für eine automatische Qualitätsprüfung mit einem Scannersystem erfüllt.

Zu den Hauptgesprächsthemen am Stand gehörte die Automation, sei es für einzelne Prozesse oder für vollständige Abläufe wie beispielsweise die Glassortierung mit dem SortJet. „Viele unserer Gesprächspartner und Kunden wollen durch Automatisierung ihre Produktionsabläufe verbessern und damit ihre Wettbewerbs¬fähigkeit für die weitere Zukunft stärken. Das Ziel besteht darin, die Kapazität der vorhandenen Produktion zu verbessern und ein noch höheres Qualitätsniveau zu erreichen“, so HEGLA Geschäftsführer Manfred Vollbracht.

Neben der Freude über das rege Publikuminteresse an HEGLA hat für Manfred Vollbracht die glasstec auch einen besonderen sozialen Stellenwert. „Wir haben hier in Düsseldorf alle zwei Jahre ein Wiedersehen mit vielen geschätzten Kunden und Interessenten, mit denen wir zwar im regelmäßigen Kontakt stehen, sich aber nicht immer die Gelegenheit zu einem persönlichen Zusammentreffen ergibt“.

Quelle: HEGLA

Bild: HEGLA präsentierte auf über 1500m2 unter anderem vier Zuschnittlinien, zwei ReMaster und einen SortJet im Echtbetrieb. Während der Messe sollten die Maschinen und Anlagen selbst mit ihren Funktionen überzeugen.