Mit LiSEC Software für flachglasverarbeitende Unternehmen kann viel Zeit und Geld gespart werden. Eine Fallstudie: die Firma Glas Gasperlmair in Österreich.

Dank der LiSEC Software konnte die Ausschussquote bei Gasperlmair minimiert werden.

Seit 1969 wird in Wagrain, nahe Salzburg, auf über 50.000 m² durch 400 Spezialisten Flachglas verarbeitet. Die hochwertigen Produkte tragen das Label Glas Gasperlmair, ein Qualitätsversprechen an sich. 85% Prozent der hergestellten Produkte werden in Österreich verbaut, der Rest wird in die Nachbarländer exportiert. Pro Tag verlassen 24 bis 30 Sattelzüge das Werk.

Vor zwei Jahren entschied die Eigentümerfamilie eine Softwarelösung von LiSEC einzuführen – und zwar Kapazitätsplanung mit Produktionsmonitoring. Bereits nach einem Dreivierteljahr arbeiteten die Glas Gasperlmair Teams mit den neuen Prozessen und mit der Kapazitätsplanung. Inklusive Finetuning dauerte das Projekt knapp zwei Jahre.

Das Projekt ist nun abgeschlossen und die Erfolge können sich sehen lassen. Ein Kurzinterview mit Herrn Josef Gasperlmair, der die Vorteile von LiSEC Softwarelösungen auf den Punkt bringt.

Könnten Sie sich Ihre Produktion noch ohne LiSEC Software vorstellen?

Glas Gasperlmair: Nein, überhaupt nicht. Wir hatten eine Größe und eine Produktvielfalt erreicht, die den Einsatz von Software notwendig und unentbehrlich gemacht haben. Ohne diese Software könnten wir die Produktionsabläufe aktuell nicht mehr wirtschaftlich abbilden.

Welche Verbesserungen wurden dadurch erzielt?

Glas Gasperlmair: Der Einsatz dieser Software hat auf mehrere Parameter einen gewaltigen Einfluss gehabt. Insbesondere die Zuordnung der geschnittenen Gläser zu den nächsten Bearbeitungsschritten ist durch das Barcodesystem wesentlich rationeller geworden: Das zeitaufwendige Suchen einzelner Gläser gehört der Vergangenheit an. Nehmen wir die Outputrate. Bis vor kurzen schafften wir etwa 7.000 Scheiben am Tag – das sind jetzt 11.000 geworden. Trotzdem ist der Ablauf insgesamt ruhiger geworden. Oder auch die Ausschußquote: die lag vorher bei knapp 2,6%, jetzt beträgt der Wert 1,4% - das ist bares Geld! Übrigens, jede Firma die nicht mit so einem System arbeitet, lässt Geld liegen!

Wie sieht es mit der Termintreue aus – hat sich da was getan?

Glas Gasperlmair: ja – auch hier haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Vorher lagen wir bei unter 98,4%, jetzt sind das 99,6%. Etliche Aufträge sind von unserer Produktion fertiggestellt, auf Gestelle verpackt und den einzelnen Lieferrouten zugeteilt. Die Gläser werden bereits am Tag vor der Lieferung auf die Lkw geladen.

Wenn Abläufe optimiert werden und der Prozess insgesamt ruhiger ist, sind dann auch die Arbeitsunfälle zurückgegangen?

Glas Gasperlmair: Eindeutig. Früher waren das 70 bis 80 meldepflichtige Unfälle im Jahr – jetzt weniger als zehn. Aber jeder Unfall ist mir natürlich einer zu viel. Dabei darf nicht übersehen werden, dass wir im Lauf der letzten drei Jahre große Anstrengungen zur Unfallvermeidung unternommen haben. Für jeden Arbeitsplatz wurde eine zweckdienliche und sichere Arbeitskleidung definiert und angeschafft. Unsere Mitarbeiter werden zwei Mal jährlich zum Thema Unfallvermeidung unterwiesen. Die Unterweisung haben wir mittlerweile in mehr als zehn Sprachen in unserem Haus aufliegen. Darüber hinaus haben wir etliche Ersthelfer ausgebildet, die im Ernstfall fachkundig reagieren können.

Das Projekt inklusive Finetuning dauerte knapp zwei Jahre – wie ist das verlaufen und was braucht es dazu?

Glas Gasperlmair: Zwei Jahre sind eine lange Zeit. Um ein solches Projekt umzusetzen, braucht es Nerven und Rückgrat. Natürlich läuft bei einem Projekt solchen Umfangs nicht immer alles glatt, und ja, es hat auch den Punkt gegeben, wo wir gesagt haben: Wir hauen den Hut drauf und steigen aus. Diese Phase war keine einfache. Aber: es gab kein Zurück. Wir haben uns dann entschieden, uns noch zwei Monate zu geben und die Lage neu zu beurteilen. Und das spornte uns an: das Projekt fertig stellen und Erfolge verbuchen. Sehr geholfen hat uns in dieser Phase die kooperative Zusammenarbeit zwischen unserer IT- Abteilung und den Experten der LiSEC Software. Es waren etliche individuelle Änderungen sogenannte Servicetags von LiSEC in kurzer Zeit abzuarbeiten. Zeitgleich waren von unserer Seite täglich die Filter zu beobachten und anzupassen. Bei der Gestaltung der Bildschirmmasken haben wir die Vorschläge und Wünsche unserer Sachbearbeiter stets aufgegriffen.

Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit LiSEC?

Glas Gasperlmair: Ich kann mir das Geschäft ohne LiSEC nicht vorstellen. LiSEC ist bei uns immer Priorität Nummer 1 und hat als Partner einen enormen Stellenwert im Hause Glas Gasperlmair.




Quelle: LiSEC Group