09/02/2015

Optimiertes Randverbundsystem ACSplus von Glas Trösch

Wenn es bei modernen Isoliergläsern eine Schwachstelle gibt, dann im Randverbund des Glases. Abstandhalter aus Aluminium gelten hier als veraltet, da sie Kältebrücken darstellen und auch optisch nicht mehr zeitgemäß sind. Hier macht die warme Kante den Unterschied: ACSplus aus einer Silikonmatrix hat eine wesentlich geringere Wärmeleitfähigkeit und reduziert die gefürchtete Kondenswasserbildung auf der Glasinnenseite um bis zu 70%. In der Weiterentwicklung des Produktes hat Glas Trösch den Querschnitt des Profils nunmehr verringert und damit die Wärmedämmeigenschaft nochmals gesteigert.

Für eine kompetente Beurteilung der Dämmeigenschaften eines Fensters reicht es nicht aus, nur die Werte der Verglasung und des Fensterrahmens zu berücksichtigen. Immer bedeutender wird der längenbezogene Wärmedurchgangskoeffizient, auch Psi-Wert genannt. Er beschreibt die wärmetechnische Wechselwirkung zwischen Verglasung, Abstandhalter und Fensterrahmen. Je kleiner der Psi-Wert, desto besser die Wärmedämmung. Der neue ACSplus von Glas Trösch erzielt je nach Scheibenanzahl und Rahmenmaterial Psi-Werte zwischen 0,029 und 0,036 W/mK. Dies entspricht einer Verbesserung von bis zu 7% gegenüber dem Vorgängermodell. ACSplus ist damit mehr als ein reiner Abstandhalter zwischen den Isolierglasscheiben und macht dem Begriff „warme Kante“ alle Ehre. Im Gegensatz zu starren Abstandhaltern überzeugt ACSplus durch Flexibilität und passt sich an klimatisch bedingte Pumpbewegungen an. Dies reduziert die Spannung im Randverbund und erhöht so die Haltbarkeit des Isolierglases.

Perfekt verfeinerte Optik
Moderne Fenster haben immer schmalere Rahmen und nur noch sehr niedrige Glaseinstände. Ein hohes Abstandhalterprofil ist hier schnell sichtbar und beeinträchtigt das optische Erscheinungsbild. Durch die Optimierung des Materials und des Verarbeitungsprozesses konnte Glas Trösch die Höhe des Randbereiches verringern. Mit diesem schmalen Querschnitt eignet sich ACSplus ausgezeichnet für den Einsatz in schlanken Fensterrahmen und entspricht auch hohen Gestaltungsanforderungen. Für eine einwandfreie Ästhetik mit minimalen Fertigungstoleranzen sorgt das RAA-Verfahren (Robot Assisted Application), in dem das Profil vollautomatisch auf die Scheibe appliziert wird. Dies gewährleistet höchste Präzision und die exakte Parallelität des Abstandhalters bis in die Ecken. Mit seiner eleganten mattschwarzen Optik hält sich ACSplus dezent zurück und unterstützt so die transparente, leichte Wirkung des Glases.
ACSplus überzeugt aber nicht nur optisch, er spart zudem Energie und steigert die Aufenthaltsqualität im Raum. Da der Randverbund eine geringere Wärmedämmwirkung als das Glas und der Fensterrahmen hat, ist er der anfälligste Bereich für Kondensatbildung, insbesondere bei großen Differenzen zwischen Innen- und Außentemperatur sowie hoher Raumfeuchte. Die beschlagenen Fensterränder stören nicht nur die Optik, das anfallende Kondenswasser kann Schäden am Fenster verursachen und fördert die Bildung von Schimmelpilzen. Ausgestattet mit ACSplus entfällt die kühlere Bauteilzone am Übergang von Fensterrahmen zur Verglasung. Durch ihre geringe thermische Leitfähigkeit verhindert die Silikonmatrix eine starke Abkühlung der Glasoberfläche im Randbereich. Gegenüber anderen Abstandhaltern ist das Risiko der Kondenswasserbildung auf der Glasinnenseite um bis zu 70% niedriger. Damit sorgt ACSplus für mehr Behaglichkeit und ein gesundes Raumklima.

Quelle: Glas Trösch/fensterplatz.de