06/08/2015

Phoenix Solar AG legt Zahlen für das zweite Quartal 2015 vor


• Starkes Umsatzwachstum auf 39,8 Mio. EUR, Verdreifachung gegenüber der Vorjahresperiode
• Baubeginn mehrerer Solarkraftwerke im Kernmarkt USA
• Operatives Ergebnis (EBIT) bei -4,6 Mio. EUR; Ergebnis pro Aktie leicht verbessert
• Freier Auftragsbestand weiterhin über 100 Mio. EUR
• Jahresprognose wird bestätigt

Sulzemoos 06. August 2015 / Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute den Bericht über das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 vor.

Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2015 erzielte die Phoenix Solar AG im Konzern einen Umsatz von 39,8 Mio. EUR, mehr als drei Mal so viel wie in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2014 (H1/2014: 12,1 Mio. EUR) und rund 18 Prozent mehr als im gesamten Geschäftsjahr 2014. Die Geschäftserweiterung geht vor allem auf den Umsatzanstieg im zweiten Quartal des Geschäftsjahrs 2015 zurück. Die positive Entwicklung vorangetrieben vor allem von der Tochtergesellschaft in den USA liegt im Rahmen der aktuellen Prognosen des Unternehmens.
Im ersten Halbjahr erreichte das Segment Komponenten und Systeme Umsätze in Höhe von 2,9 Mio. EUR (H1/2014: 8,1 Mio. EUR), während das Segment Kraftwerke Umsatzerlöse in Höhe von 36,8 Mio. (H1/2014: 3,9 Mio. EUR) beisteuerte. Damit entfielen 7,4 Prozent (H1/2014: 67,5 Prozent) auf das Segment Komponenten und Systeme, das Segment Kraftwerke machte einen Anteil von 92,6 Prozent (H1/2014: 32,5 Prozent) aus. Der Rückgang im Segment Komponenten und Systeme ist auf eine schwächere Geschäftsentwicklung vor allem in Frankreich zurückzuführen. Der Zuwachs im Segment Kraftwerke reflektiert den Baubeginn mehrerer Kraftwerksprojekte in den USA.
Aufgrund eines Sondereffekts waren im ersten Halbjahr 2014 erhöhte sonstige betriebliche Erträge verzeichnet worden (H1/2015: 1,7 Mio. EUR; H1/2014: 4,1 Mio. EUR). Da zudem im zeitlichen Ablauf aktuell auch ein Prestigeprojekt für einen strategisch wichtigen Kunden und führenden Energieversorger in den USA abgearbeitet wird, für das im Vorjahr ausnahmsweise schwächere Margen akzeptiert wurden, fiel das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit -4,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr um 37,3 Prozent schwächer aus (EBIT H1/2014: -3,3 Mio. EUR).
Das auf die Aktionäre entfallende Konzernperiodenergebnis beläuft sich auf -6,3 Mio. EUR (H1/2014: -6,4 Mio. EUR), und ist gegenüber dem Zeitraum von Januar bis Juni 2014 leicht verbessert. Der Verlust je Aktie reduzierte sich entsprechend von 0,86 EUR (H1/2014) auf jetzt 0,85 EUR.
Im Wesentlichen infolge des Konzernperiodenverlusts vor Minderheiten in Höhe von 6,6 Mio. EUR sowie bedingt durch die Verlustsituation der vergangenen Jahre fiel das Konzerneigenkapital weiter auf -8,6 Mio. EUR (31. Dezember 2014: -1,6 Mio. EUR). Dementsprechend beträgt die Eigenkapitalquote des Konzerns zum 30. Juni 2015 -12,1 Prozent (31.Dezember 2014: -3,5 Prozent). Da der Konzern selbst keine rechtlich selbständige Gesellschaft ist, entsteht aus der negativen Eigenkapitalquote keine Gefahr für den Fortbestand des Konzerns.
Rechtlich relevant ist ausschließlich das Eigenkapital des nach HGB übergeleiteten Abschlusses der Phoenix Solar Aktiengesellschaft, als der Muttergesellschaft des Phoenix Solar Konzerns. Dieses belief sich zum 30. Juni 2015 auf 9,0 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 16,6 Prozent entspricht (31. Dezember 2014: 11,0 Mio. EUR, entsprechend 20,0 Prozent).

Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal
Der Phoenix Solar Konzern erzielte von April bis Juli 2015 Umsatzerlöse in Höhe von 34,8 Mio. EUR (Q2/2014: 5,5 Mio. EUR), was einem Anstieg um 29,3 Mio. EUR beziehungsweise um mehr als das Fünffache gegenüber dem zweiten Quartal 2014 entspricht. Dem liegt auch ein deutlich verbesserter Absatz zugrunde: Im zweiten Quartal 2015 wurden Module mit einer Gesamtnennleistung von 33,9 MWp ausgeliefert (Q2/2014: 9,8 MWp).
1,4 Prozent des Gesamtumsatzes des Quartals (Q2/2014: 59,1 Prozent) entfielen auf das Segment Komponenten & Systeme und 98,6 Prozent (Q2/2014: 40,9 Prozent) auf das Segment Kraftwerke.

Auftragsbestand zum Ende des ersten Halbjahrs
Der Konzern verzeichnet zum 30. Juni 2015 einen freien Auftragsbestand von 102,7 Mio. EUR (30. Juni 2014: 9,1 Mio. EUR). Damit sind große Teile der für 2015 geplanten Konzernumsätze bereits durch bestehende Aufträge abgesichert, soweit die angekündigten Baufreigaben zeitnah erteilt werden. Der Auftragsbestand einschließlich bereits realisierten Umsatzes belief sich zum 30. Juni 2015 im Konzern auf 142,8 Mio. EUR (30. Juni 2014: 17,1 Mio. EUR).

Ausblick
Der Vorstand bestätigt seine Jahresprognose und geht unverändert davon aus, im Geschäftsjahr 2015 Umsatzerlöse im Bereich von 140 bis 160 Mio. Euro und wieder ein positives EBIT zwischen einer und drei Mio. EUR (2014: -4,6 Mio. EUR) erreichen zu können.
Tim P. Ryan, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG, erläuterte: "Verlässliches, nachhaltiges und profitables Wachstum, das ist unser Hauptziel bei Phoenix. Das starke Umsatzwachstum im zweiten Quartal des Geschäftsjahrs 2015 deutet bereits an, wohin das Unternehmen steuert. Unsere Vertriebsansätze und die Verbesserungen im weltweiten Vertriebsprozess beginnen jetzt, Früchte zu tragen. Gleichzeitig jedoch sind wir mit dem Erreichten noch keineswegs zufrieden. Wir konzentrieren uns auf weitere Fortschritte in den Vertriebsabläufen, bauen unsere Angebotspipeline weiter aus, wobei es jetzt unmittelbar vor allem um den Abschluss weiterer, rentabler Projektaufträge geht. Getreu unserem Motto "Excellence in Global EPC" zeichnen wir uns auch weiterhin durch unser umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot für Design, Beschaffung und Bau (EPC) von Solarkraftwerken für Betreiber und Investoren in aller Welt aus."

Quelle: Phoenix Solar AG/phoenixsolar-group.com