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SCHOTT kehrt 2003/2004 in die Gewinnzone zurück

13.12.2004

Größter Modernisierungsprozess der Unternehmensgeschichte greift

Der SCHOTT AG ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 (zum 30.9.) gelungen, wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. So erwirtschaftete der internationale Technologiekonzern bei einem Umsatz von 2,023 Mrd. Euro (Vorjahr 1,946 Mrd. Euro) ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 44 Mio. Euro (Vj.: -52 Mio. Euro) und einen Jahresüberschuss von 16 Mio. Euro (Vj.: -75 Mio. Euro).

"Der größte Modernisierungsprozess in der Unternehmensgeschichte greift. SCHOTT hat auf neuem Kurs an Fahrt gewonnen", erläutert der Vorstandsvorsitzende der SCHOTT AG, Dr. Udo Ungeheuer, auf einer Presseveranstaltung am Stammsitz des Technologiekonzerns in Mainz. Einer der wichtigsten Meilensteine des letzten Geschäftsjahres war die Umwandlung von SCHOTT in eine Aktiengesellschaft. Zudem vollzog der Konzern eine Straffung des Portfolios sowie eine Vereinfachung der rechtlichen und administrativen Strukturen. Mit zum Erfolg beigetragen habe aber auch eine verstärkte Marktorientierung, der Ausbau der Kerngeschäfte und der Aufbau innovativer Zukunftsgeschäfte.

Entscheidend zur Stärkung des Kerngeschäfts beigetragen haben zum einen der Ausbau der Bearbeitungskapazitäten bei "Ceran" Glaskeramik-Kochflächen, "Robax" Kaminvorsatzscheiben und "Zerodur" Glaskeramik sowie die Errichtung einer neuen Glaskeramik-Schmelzwanne in Mainz. Wichtige Maßnahmen waren auch der Aufbau einer neuen Schmelzwanne für Spezialglasröhren in Mitterteich und der Ausbau des Geschäfts mit Spritzen aus Kunststoff.

Besonders mit dem Auf- und Ausbau der Zukunftsgeschäfte hat SCHOTT einen entscheidenden Schritt in eine erfolgreiche Zukunft gewagt: "Unser TFT-Glas steht vor dem Markteintritt. In der Photovoltaik wurde durch die Zellfertigung in Alzenau und eine Modulfertigung in der Tschechischen Republik gestärkt", so Ungeheuer. Solarthermische Kraftwerke mit SCHOTT-Beteiligung stehen zudem vor der Realisierung. Auch ein Joint Venture für Barrierebeschichtung von PET-Flaschen mit SIG Corpoplast führte Ungeheuer als beispielhafte Maßnahmen an.

Mit der Verlagerung der optischen Filterfertigung von Mainz nach Penang (Malaysia), der Verlagerung der Fertigung von Diodenglasabschnitten von Mitterteich nach Suzhou (China) sowie dem Aufbau der Wafer-Level-Packaging-Fertigung in Singapur belegte Ungeheuer zudem die stärkere Marktorientierung des SCHOTT Konzerns.

Künftig ist die weitere Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit für die SCHOTT AG eine wichtige Voraussetzung für stabiles Wachstum von Umsatz und Ertrag. Deshalb wird SCHOTT die Internationalisierung des Konzerns vor allem in Asien mit dem Schwerpunkt China, Japan, Korea und Taiwan fortsetzen. Deutschland bleibt Standort für hochkomplexe industrielle Fertigung und für die Entwicklung von neuen Produkten und für fertigungstechnische Kompetenzen.

Als Beleg dafür nannte Ungeheuer die Investitionen in Höhe von 200 Mio. Euro seit 2000 und die Schaffung von rund 200 neuen Arbeitsplätzen in den letzten zwölf Monaten am Standort Mainz, der Ausbau der Photovoltaik-Kapazitäten in Alzenau und das Anlaufen der Produktion von solarthermischen Receivern für Solarkraftwerke in Mitterteich.

Quelle: Schott AG


 
 

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