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SOLARWATT testet Solarmodule auf Ammoniakbeständigkeit
03.05.2010
Das Schadgas Ammoniak (NH3), das in hoher Konzentration vor allem bei der Rindermast vorkommt, könnte zu einer beschleunigten Alterung von Photovoltaikmodulen und damit zu einer vorzeitigen Degradation führen. SOLARWATT hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Prüfinstitut IKS Dresden eine beschleunigte Alterungsprüfung entwickelt, um sowohl die Module als auch die einzelnen Komponenten auf Korrosionsfestigkeit, mechanische Stabilität und Funktionalität bei Ammoniakbelastung zu untersuchen.
Die Prüfung lehnt sich an die bewährten Normen zur Schadgasprüfung DIN EN 60068-2-60 und DIN EN ISO 3231 an. Bei einer Luftfeuchtigkeit von 85% werden die Module einem zyklischen Temperaturwechsel von 15 ºC bis 45 ºC ausgesetzt. Diese bei Ammoniakprüfungen bisher einzigartige Simulation bildet praxisnah das durch die Tageszeiten bedingte Ansammeln und anschließende Abtrocknen von Kondenswasser an den Modulen nach. Um die Belastung während des gesamten Modullebens darzustellen, werden die Module außerdem einer extrem hohen Ammoniakkonzentration ausgesetzt.
Das Ergebnis des Tests bestätigt, dass sowohl die Module als auch die eingesetzten Materialien dem hohen SOLARWATT-Qualitätsanspruch gerecht werden. So konnten keinerlei Beeinträchtigungen hinsichtlich Leistung, Isolationsfestigkeit und Korrosion festgestellt werden.
Quelle: Solarwatt AG/photovoltaik-guide.de









