Um die Nachhaltigkeit zu stärken, setzt die Glasbranche verstärkt auf Recyclingmaterialien. Insbesondere die Reduktion von Quarzsand zugunsten von Glasscherben und Rezyklat senkt Rohstoffverbrauch und Energiebedarf der Produktion.
Da der Schmelzprozess bis zu 85 Prozent des Energiebedarfs ausmacht, wirken sich Materialanpassungen stark aus. Bereits zehn Prozent Scherbenanteil senken die Schmelzenergie um etwa drei Prozent, wobei geeignete Lösungen je nach Produktionssegment variieren. In der Praxis unterscheiden sich die passenden Ansätze je nach Produktionssegment der Glasindustrie: Behälterglas, Flachglas oder Spezialglas stellen unterscheidliche Anforderungen an Scherbenqualität, Sortierung und Rückführung in die Produktion.