Einen großen Anteil an der positiven Entwicklung des Segments vogelsicherer Gläser haben länderspezifische Regularien zum Schutz von Vögeln im Bereich von Glasfassaden, die die Entwicklung neuer Konzepte fördern. Diese sind aber nicht überall auf der Welt gleich vertreten.
In Europa gibt es übergreifende und auch nationale Vorgaben wie die EU-Vogelschutzrichtlinie oder das Bundesnaturschutzgesetz in Deutschland.2 Diese sehen vor, dass das Töten und Verletzen wildlebender Vogelarten verboten ist, auch wenn es indirekt, etwa durch Glasfenster, geschieht.3 Es gibt zwar keine expliziten verbindlichen technischen Vorgaben für fenstergerechten Vogelschutz, aufgrund der Gesetzeslage fließt er jedoch in die Konzeption und Bewertung von Bauprojekten ein.
Indien hat aktuell noch keine nationalen oder verbindlichen Verordnungen zum Schutz von Vögeln im Baubereich. Jedoch wird der allgemeine Schutz von Wildtieren wird durch den „Wildlife Protection Act“4 geregelt, ohne aber konkrete Vorschriften für Bauwerke zu geben.
Das Gleiche gilt auch für China, wo das „Wildlife Protection Law“5 den Artenschutz vorschreibt, ohne spezielle Vorschriften zur Vermeidung von Vogelschlag.
In den USA gibt es keine bundesweiten Gesetze. Doch das Interesse wächst und lokale Vorschriften wie beispielsweise der „Bird-Friendly Buildings Act“6 regeln den Vogelschutz im Bausektor in New York City und San Francisco7.
Die o.g. Regularien und die allgemeine Sensibilisierung für Vogelsterblichkeit führen weltweit zu einem Anstieg an Vogelsicherheitsfensterprodukten.