Unter dem Titel „Beyond Transparency“ richtet die glass technology live den Blick auf neue Möglichkeiten des Werkstoffs Glas in Architektur und Gebäudehülle.
Düsseldorf, 22. September 2026 – Sie gehört seit Jahren zu den besonderen Anziehungspunkten der glasstec: die glass technology live (gtl) in Halle 11. Wenn sich vom 20. bis 23. Oktober die internationale Glasbranche in Düsseldorf trifft, gibt die gtl Einblicke in Entwicklungen, an denen Forschung und Industrie aktuell arbeiten – und zeigt, welche Impulse sich daraus für künftige Architektur- und Bauprojekte ergeben.
Dabei geht es längst um mehr als Transparenz und Gestaltung. Glas übernimmt in modernen Gebäudehüllen zunehmend konstruktive und funktionale Aufgaben, beeinflusst Tageslicht, Raumklima und Energieperformance und rückt zugleich als wiederverwendbares Bauelement in den Fokus. Sie macht deutlich, wie Forschung und Entwicklung dabei immer wieder die bisherigen technischen und konstruktiven Möglichkeiten des Werkstoffs erweitern. Die Bandbreite reicht von neuen Konstruktionsprinzipien und technologischen Verfahren über funktionale Glas- und Fassadenlösungen bis zu Re-Use und Circular Construction.
Einen Vorgeschmack gibt „Réflexions“ des Atelier Emmanuel Barrois in Zusammenarbeit mit Bollinger+Grohmann. Die skulpturale Konstruktion aus prismatischen Glaselementen ist in wechselnden Konfigurationen auf Reisen und macht nun Station auf der glasstec in Düsseldorf. Das Exponat verbindet außergewöhnliche Gestaltung mit anspruchsvoller Konstruktion und lotet zugleich aus, welche Möglichkeiten wiederverwertetes Glas für Architektur und Kunst eröffnet. Und das ist nur ein Beispiel für das, was Besucher auf der gtl 2026 erwartet.
„Die glass technology live ist für mich einer der Orte auf der glasstec, an denen besonders deutlich wird, wie eng Forschung und industrielle Praxis miteinander verbunden sind. Hier sehen unsere Besucher nicht nur Ideen oder Konzepte, sondern reale Exponate und Prototypen und können mit den Menschen sprechen, die an diesen Entwicklungen arbeiten“, sagt Daniel Feische, Director glasstec, Messe Düsseldorf.